Heidecke Malerwerkstätten

Das fugenlose Bad – alles glatt, alles dicht

Fliesenfugen will heute kaum noch jemand sehen. Deshalb tendieren schon seit Jahren die Fliesen zu immer größeren Formaten, das reduziert die Fugen und wirkt edler. Im Bad kann man dies sogar auf die Spitze treiben – und zwar mit einer Oberfläche, die fast schon wie eine einzige Fliese wirkt. Gemeint ist das „fugenlose Bad“. Dieses besteht nicht aus gebrannter Keramik, sondern aus einer sorgfältig und fein gearbeiteten Oberfläche aus mehreren Komponenten. Der Clou: Man kann selbst sanitäre Einrichtungen integrieren!

Fugenlose Bäder wirken durch ihre einheitliche Flächengestaltung nobel und zugleich harmonisch. Den Effekt kann man noch steigern, je nachdem für welche Farbe man sich entscheidet. Weil Bäder seit vielen Jahren immer anspruchsvoller ausgestaltet werden und so zu regelrechten Wellnessbereichen werden, nehmen auch die fugenlosen Ausführungen zu. Wir bewegen uns hier nicht im Bereich des Fliesenlegens, sondern an der Schnittstelle zum Maurer- und Trockenbauhandwerk.

Handwerkliches Können entscheidet über das Ergebnis

Denn bevor Oberflächen geschaffen werden, muss die Grundform stehen. Ein Standardauftrag ist zum Beispiel eine glatte, fugenlose Fläche an einer der Badezimmerwände, die außerdem um die Ecken geht und so ein einheitliches Bild schafft. Wir erleben aber auch, dass Duschen, Badewannen, Toiletten oder Waschbecken miteinbezogen werden. Hier müssen vorab die baulichen Voraussetzungen stimmen. Erst wenn die Form fertig hergestellt ist, kommen wir ins Spiel. Wir überziehen dann alle Materialien gleichzeitig mit dem jeweiligen Werkstoff.

Zumeist sind dies Zwei- bis Drei-Komponenten-Materialien wie Mikrozement, mit dem man übrigens auch in der Betonoptik arbeitet. Die Zementmasse wird mit Epoxidharz vermengt, so dass sich eine einheitliche, glatte Schicht herstellen lässt, die sowohl fest als auch wasserdicht ist. Mehrmals hintereinander tragen wir dünne Schichten mit der Kelle auf, insgesamt ca. 3-4 mm, glätten und polieren sie. Das ist Handarbeit, hier gibt es keine Maschinen, die uns helfen. Bis zu vier Schichten werden so an die Wand gebracht. Eine solche Arbeit erfordert große Meisterschaft.

Viele Gestaltungsmöglichkeiten für edle Optik

Denn der Teufel steckt im Detail: die Abdichtungen sind noch viel wichtiger als die Flächen. Auch rund um die Abflüsse und Armaturen muss die Schicht absolut dicht sein – das Eindringen von Wasser unter die Oberfläche kann große Schäden verursachen. Dieses Vorgehen ist aufgrund vieler Unregelmäßigkeiten und runder Formen technisch sehr anspruchsvoll. Aufmerksamkeit und Genauigkeit sind ein Muss. Wir übernehmen sämtliche Arbeiten, damit wir die Gestaltung von vorne bis hinten im Griff haben. Das fugenlose Bad ist ein System, da müssen wir jede Fehlerquelle ausschalten.

Nach dem Auftragen kommt die Gestaltung – und da stehen Ihnen alle kreativen Möglichkeiten offen, ob unifarben oder marmoriert, mit Glitzereffekt oder in Betonoptik. Das Ergebnis erfüllt höchste ästhetische Ansprüche. Der Raum wirkt aus einem Guss und ist einheitlich und glatt. Nicht nur das: die Oberfläche ist außerdem stabil und hält praktisch ewig. Man sollte sie trotzdem pfleglich behandeln, damit nicht Macken oder Kratzer das Bild beeinträchtigen. Damit die Oberfläche keine Risse bekommt, kommt auch das fugenlose Bad um die eine oder andere Dehnungsfuge nicht herum. Diese werden mit Silikon versiegelt, das bei Sprödigkeit erneuert wird. Ansonsten gilt: Gut gemachte fugenlose Bäder halten so lange wie die Badezimmerwand.

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