Heidecke Malerwerkstätten

Rostoptik - dekorativer Industrie-Chic

Wir können alles rosten lassen: Holz, Stein, Putz oder Terrakotta. Deshalb können Sie auch überall die derzeit so angesagte Industrial-Atmosphäre verbreiten, ob in Ihrem Schlafzimmer, in der Dusche oder an Möbeln. Manche lassen ganze Wände so erscheinen, als seien sie aus einem alten Schiff gefräst worden, andere setzen lieber auf Einzelstücke als Blickfang. Schon seit fast fünfzig Jahren, als Richard Serra mit seinen schnellrostenden Stahlplatten die Kunstwelt in Aufregung versetzte, gibt es ausgeprägte Fans – heute hat jeder die Möglichkeit, den rauen Charme korrodierten Materials in Wohn- und Büroräume zu holen.

Das Geheimnis nennt sich Rostoptik. Diese hat ihre Ursprünge in der Gartengestaltung, wo schon seit Jahren Objekte en vogue sind, die wie verrostet aussehen. In Innenräumen greifen wir zu ganz ähnlichen Mitteln: Wir streichen zunächst die Rohfarbe, so genannten Eisenlack, auf die gewünschte Oberfläche. Dazu eignet sich praktisch jedes Material; der Lack haftet an und das Werk kann beginnen. Die Fläche streichen wir zweimal, danach tragen wir einen Aktivator auf. Dies kann mit einem Schwamm, Pinsel oder einer Sprühflasche erfolgen, je nach dem gewünschten Effekt. Der säurebasierte Aktivator sorgt dafür, dass das im Lack enthaltene Eisen oxidiert. Das Ergebnis: Rost.

Es ist richtiger Rost, nicht nur Rostfarbe. Das heißt, er verhält sich auch so wie originaler Rost. Man spürt es, wenn man mit dem Finger darüberstreicht: die Oberfläche fühlt sich rau an und man behält ein wenig Flugrost am Finger. So wirkt der Effekt besonders authentisch. Wer nicht will, dass der Rost abfärbt, der entscheidet sich für einen finalen Schutzüberzug, nachdem die Korrosion eingesetzt hat. Damit profitiert man von dem optischen Eindruck, ohne die Nachteile richtigen Rosts in Kauf nehmen zu müssen.

Oberflächen wirken natürlich gealtert

Man kann überall so tun als ob. Das verbindet die Rostoptik mit anderen Techniken wie zum Beispiel der Betonoptik: Selbst alltägliche Gipskartonwände verwandeln sich so in aufregende und sehr dekorative Flächen. Besonders gefragt ist Rostoptik nicht nur an Wänden, sondern auch an Bars und Theken. Freistehende Stahlbetonstützen im Raum oder Kassetten und Träger wirken in Rostoptik organischer, wärmer und geradezu würdevoll gealtert. Die Anmutung von Stahlträgern lässt beim Betrachter die Zeit der frühen Industrialisierung innerlich aufleben – das ist Retro-Look in Reinkultur.

Und was mit Eisen geht, das geht natürlich auch mit anderen Metallen. Im Gefolge der Rostoptik werden auch Gestaltungen mit Bronze, Kupfer und anderen Materialien immer beliebter. Die Aktivatoren sorgen hier für das typische „Anlaufen“, also eine Patina, die sich normalerweise erst über viele Jahre im Kontakt mit der umgebenden Luft bildet. Es ist sogar bereits möglich, einen „Grünspan“-Effekt zu erzielen, indem mit verschiedenen Mitteln der Oxidationsprozess von Kupfer beschleunigt wird. Die Patina wird bei vielen Metallen oft bewusst unregelmäßig, mit dunkleren und helleren Schattierungen, erzeugt. Das schafft Spannung und Bewegung in der Fläche – und verstärkt den Eindruck eines natürlichen Vorgangs.

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